Eckernförde Hafenmole

From Tauchplatzwiki


Eckernförde Hafenmole

Rating

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Schwierigkeitsgrad

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Flora

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Fauna

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Maximale Tiefe

10 m

Durchschnittliche Sichtweite

2.6666666666667 m

Koordinaten 54.47284,9.84149
Eckernfoerde Einstieg.JPG
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Der Tauchplatz Eckernförde bietet einiges an Abwechslung bei moderaten Tiefen bis 10m und ist damit sowohl für Anfänger als auch fortgeschrittene Taucher ein beliebtes Ziel. Neben extrem vielen versenkten Gegenständen im Bereich des gesamten Tauchplatzes bieten vor allem die löchrige Hafenmole (Hineintauchen in den Hafen ist sehr zu empfehlen!) und ein künstlich angelegtes Riff genügend Rückzugsraum für eine große Anzahl an verschiedenen Tieren.

Anfahrt

Der Tauchplatz liegt direkt beim Ostsee-Infocenter südlich des Hafens an der Straße "An de Dang". Gebührenpflichtige Parkmöglichkeiten, die mit Bargeld oder auch per SMS bezahlt werden können, liegen entlang der Straße. Leider sind die Parkplätze gerade in den Sommermonaten sehr umkämpft. Es gehört also eine gehörige Portion Glück dazu, einen abzubekommen. Wer es gerne etwas bequemer hat, nutzt am besten "Tauchen & Meer" als Tauchbasis. Dieser Tauchshop befindet sich am Jungfernstieg 69. Hier könnt ihr in Ruhe abladen und hinterher die Ausrüstung spülen. Tauchbasis-Betreiber Thorsten hat immer ein paar tolle Tipps für Neulinge des Tauchplatzes.
Frei zugängliche Toiletten befinden sich im Ostsee Infocenter.


Einstieg

Der Einstieg ist am Strand auf Höhe des Ostsee Infocenters.


Tauchrouten

Das eigentliche Highlight des Tauchplatzes ist die Hafenmole. Diese erreicht man, wenn man der abfallenden Schräge nach links auf einem Kurs von etwa 40° folgt. Nach wenigen Minuten kommt man so an die Stahlpfähle der Spundwand. Hier gibt es diverse Möglichkeiten durch die Spundwand durch zu tauchen, um unter der Mole vor Bootsverkehr und Anglern geschützt die prächtige Flora und Fauna zu bestaunen, die sich dort angesiedelt hat. Besonders zu empfehlen ist auf der Hafeninnenseite unter der Mole einmal in Richtung Land zurückzutauchen. Am Ende sammeln sich oft eine Vielzahl an Fischen. Aber auch die andere Richtung sollte man sich definitiv nicht entgehen lassen. Taucht man auf der Hafeninnenseite unter der Mole bis zu deren Ende, so kommt man zu "Thorsten's Büro". Auf etwa 8 Meter Tiefe sind auf der Außenseite der Hafenmole einige interessante Gegenstände versenkt, die definitv eines der Highlights des Tauchplatztes bilden. Seit Januar 2019 kann man hier außerdem eine freischwebende Skulptur eines Seemonsters zu bestaunen. Die Skulptur ist aus Holz und weist eine größe von etwa 3.5m x 3.5m auf - also nicht zu verfehlen.[1]
Eine andere Attraktion ist das etwa 25 Meter lange künstliche Riff, dass ihr mit einem 120° Kurs ab dem Einstieg erreichen könnt. Von der Mitte der Spundwand aus liegt das Riff in genau Südlicher Richtung. Das Riff selbst besteht aus "ca. 50 Schachtringen aus Fehlproduktionen und Straßenmobiliar aus Beton [und wurde] im Juli 2007 von dem Tauchverein Tauchguerilla Schleswig-Holstein [...] in 6 bis 9 m Tiefe eingebracht. [...] Nach Einbringung des Riffes hat sich der Bewuchs am Riff erst sehr positiv entwickelt und ist dann aus bisher ungeklärten Ursachen wieder zurückgegangen."[2] (Stand 2012)
Nahe des künstlichen Riffes sind zudem einige weitere versenkte Gegenstände zu finden.


Flora und Fauna

Die Mole ist mit Muschelbänken, Seenelken und Schleimalgen stark bewachsen. Dazwischen tummeln sich diverse Krebse und Seeskorpione. Je nach Jahreszeit trifft man an der Mole zudem auf Heringe, Franzosendorsche, Makrelen, Dorsche, Seehasen, Schollen und Flunder - ein Grund warum der Platz auch bei Anglern sehr beliebt ist.


Sichtweiten

Die aktuelle Sichtweite kann über die an der Hafenmole befestigte Unterwasserwebcam eingesehen werden:
http://player.livespotting.tv/jwp.html?alias=PS_d50d4&ch=LS_6c05b

Sichtweiten

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Sicherheitshinweise

Man sollte auf keinen Fall weiter in den Hafen hinein tauchen. Tauchen wird nur unterhalb der Mole geduldet. Am Ende der Mole außerhalb des Hafens herrscht im Sommer zum Teil reger Bootsverkehr. Hier sollte nicht aufgetaucht werden.
Je nach Jahreszeit wird von der Mole aus zudem viel geangelt. Das Mitführen einer Boje ist dann eher kontraproduktiv. Auch ist ist diesem Falle besonders auf Angelleinen zu achten.


Tauchplatzkarte


Fotos


Videos


Links

http://player.livespotting.tv/jwp.html?alias=PS_d50d4&ch=LS_6c05b
http://www.tauchenundmeer.net/
http://www.kn-online.de/Lokales/Rendsburg/Nach-2-Jahren-Kaum-Bewuchs-am-Taucherriff
http://www.kn-online.de/Lokales/Eckernfoerde/Tauchprojekt-Baseline-dokumentiert-Veraenderungen-der-Unterwasserwelt
https://pb-eck-de.jimdo.com/medien/
http://www.kn-online.de/Lokales/Eckernfoerde/Ostsee-Info-Center-bringt-raetselhafte-Konstruktion-in-die-Ostsee
https://www.shz.de/lokales/eckernfoerder-zeitung/ein-monster-fuer-die-aussenmole-id22357247.html


Einzelnachweise

  1. Krüger, Rainer (2019) Rätselhaftes Ungeheuer in der Ostsee http://www.kn-online.de/Lokales/Eckernfoerde/Ostsee-Info-Center-bringt-raetselhafte-Konstruktion-in-die-Ostsee
  2. Sliwka, Hannah (2012) Künstliche Riffe in der Kieler Bucht - Unterwasserhabitat und touristische Attraktion? http://www.klimabuendnis-kieler-bucht.de/wp-content/uploads/2014/11/MaArbeit_Sliwka.pdf

Authoren: Admin, Sda
Ersteller: Admin
Letzte Änderung: 8 February 2019 17:27:22